News from the Field

Projekte
Projekte in Kampala, Kitgum und Kiryandongo

Dienstag, 23. Mai 2017

 

Vor einigen Wochen reisten 2 Vorstandsmitglieder von Feed the Hungry Schweiz nach Uganda, um u.a. die Projekte vor Ort zu besuchen, die wir in Kampala, Kitgum und Kiryandongo Dank Ihrer Hilfe unterstützen.

So besuchten sie in Kampala eine Schule, in der Feed the Hungry ca. 400 Kinder mit Nahrung und Kleidung versorgt und wo die Kinder dank Menschen wie Ihnen auch eine gute Ausbildung erhalten.
Sie konnten sich nicht nur in der Küche, wo in riesigen Töpfen über offenem Feuer gekocht wird, von der Qualität der Lebensmittel überzeugen, sondern durften auch gleich Hand anlegen und den Kindern den Gemüsereis aus diesen Töpfen auf ihre bunten Teller schöpfen. Die lachenden, dankbaren Kinderaugen waren eine schöne Belohnung, die sie sicherlich nicht mehr so schnell vergessen werden.

Anschliessend fuhren sie zur Kiryandongo Flüchtlingssiedlung, das in einer Grenzstadt liegt und in dem 50‘000 Flüchtlinge aus dem Sudan und Kongo untergebracht sind. Wie bereits früher berichtet, hilft Feed the Hungry seit einiger Zeit der Regierung bei der Versorgung der Flüchtlinge.
Uganda nimmt weltweit die meisten Flüchtlinge auf und arbeitet auch in dieser Flüchtlingssiedlung beispielhaft. So gibt es z. B. keine überfüllten Zelte mit Menschen auf engstem Raum. Nachdem die Flüchtlinge auch innerlich halbwegs angekommen sind, teilt ihnen die Regierung ein Grundstück zu, das sie für ihre Bedürfnisse herrichten und auch Anbau betreiben können. So verteilen sich die Menschen schnell, die nach Uganda kamen, um Sicherheit, Hoffnung und Zukunft zu finden.

Durch die grosszügigen Spenden von Ihnen, unseren Schweizer Unterstützern, konnten die beiden Vorstandsmitglieder direkt in Uganda Kochtöpfe kaufen, die dringend benötigt wurden, damit die Helfer in den Suppenküchen die Flüchtlinge mit Essen versorgen können.

Einer der Vorstandsmitglieder fuhr dann weiter zum Waisenhaus nach Kitgum, das Feed the Hungry seit 11 Jahren unterstützt. Hier leben ca. 4‘000 Waisenkinder – viele davon sind Flüchtlingskinder.

Für das Waisenhaus konnten von den Spendengeldern Hühner zur Aufzucht gekauft werden. Damit lernen die Kinder auch gleich, Verantwortung zu übernehmen. Ausserdem wurden Decken und Moskitonetze gekauft.

In Kitgum trat dann ein Missstand zu Tage, den wir gerne beheben würden. Die Frauen, die für 4‘000 Waisenkinder kochen, damit sie täglich 2 nahrhafte Mahlzeiten erhalten, müssen das Wasser hierfür immer in 20-Liter-Kanistern aus einiger Entfernung heranschleppen.

Nun möchten wir gerne eine Wasserleitung mit Pumpe bauen, damit sie das Wasser direkt in der Küche zur Verfügung haben. Diese kostet ca. CHF 1‘300.—, von denen noch ca. CHF 500.—fehlen – ein verhältnismässig geringer Betrag, um für eine riesige Entlastung zu sorgen. Würden Sie mithelfen, um die Versorgung der 4‘000 Waisenkinder zu erleichtern? Schon jetzt vielen Dank für alles, was Sie tun können. Jede Spende – egal wie klein sie auch sein mag – wird helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Auf dieser Reise konnten sich die Vorstandsmitglieder persönlich davon überzeugen, dass Ihre Spenden nicht nur einfach ankommen, sondern auch in Ihrem Sinne verwendet werden, so dass Menschen geholfen werden kann.

Ganz herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung, damit Kinder und die aus ihrer Heimat Vertriebenen wieder Hoffnung für eine bessere Zukunft haben können!

Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung „Uganda“ als Verwendungszweck an.




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